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Team Yamaha MGM feiert Doppelpodium auf dem Nürburgring

Max Neukirchner und Florian Alt lieferten trotz Schwierigkeiten auch zur zweiten Runde der Superbike*IDM 2016 eine hervorragende Leistung ab und standen auf dem Podium. Lukas Trautmann fehlte das Glück in der Superstock 1000.

Nach einem ersten erfolgreichen Rennwochenende auf dem Lausitzring reiste das Superbike*IDM Fahrerlager an diesem Wochenende direkt weiter zur zweiten Runde auf dem Nürburgring. Team Yamaha MGM hatte auf dem anspruchsvollen 3.618 Kilometer langen Kurs mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen, holte mit zwei Podestplätzen und einer soliden Punkteausbeute beider Teamfahrer, Max Neukirchner und Florian Alt, in der Superbike-Klasse aber das Maximum heraus.

Nachdem sich die Freien Trainings und Qualifying-Sessions schwierig gestalteten, konnte Max Neukirchner zum Start ins erste Rennen bereits in den ersten Kurven von Startplatz neun auf Rang drei nach vorne fahren. Der 34-Jährige fuhr konstant schnelle Rundenzeiten und hielt seine Position. Mit einem Frühstart musste Mathieu Gines eine Durchfahrtsstrafe antreten, was dem talentierten Stollberger den zweiten Platz und damit ein weiteres Podest bescherte.

Bei deutlich höheren Asphalttemperaturen, die im zweiten Lauf 48 Grad betrugen, hatte Neukirchner kaum eine Chance, mit der Spitze mitzuhalten. Er gab sein Bestes und brachte die Yamaha YZF-R1M auf dem vierten Rang ins Ziel, was ihm nach den ersten zwei Rennwochenenden mit 78 Punkten den zweiten Rang in der Gesamtwertung der Superbike*IDM beschert. Damit liegt Neukirchner nur zwei Punkte hinter dem Führenden Gines.

Teamkollege Florian Alt hatte ähnliche Sorgen. Nach der zweitschnellsten Zeit im Warm-Up am Sonntag holte er in der ersten Runde des ersten Rennens von Startplatz elf aus bis auf den achten Rang des gesamten Feldes aus Superbike und Superstock 1000 Fahrern auf. Zur Rennmitte hatte der ehemalige Moto2-WM-Fahrer eine weitere Position gutgemacht und fuhr schließlich als Dritter der Superbike-Wertung ins Ziel, womit er für ein Doppelpodium für Team Yamaha MGM im ersten Rennen sorgte.

Im zweiten Lauf strauchelte auch Alt mit den viel wärmeren Bedingungen und Mangel an Grip. Der 20-Jährige aus Gummersbach betrieb jedoch mit aller Kraft Schadensbegrenzung und wurde nach 18 anstrengenden Runden schließlich Fünfter. In der Gesamtwertung liegt Alt nach seinen ersten vier Rennen der Superbike*IDM auf dem vierten Rang (56 Punkte).

Lukas Trautmann probierte an diesem Wochenende vehement sämtliche Grip-Probleme zu lösen. Er qualifizierte sich für den 15. Rang der Startaufstellung und fuhr im ersten Rennen schon in der ersten Runde auf den siebten Rang nach vorne. Acht Runden vor Rennende rutschte der begabte Österreicher übers Vorderrad weg. Glücklicherweise war Trautmann nicht verletzt.

In der kurzen Zeit vor dem zweiten Lauf, der bereits um 14:25 Uhr gestartet wurde, leistete Team Yamaha MGM eine hervorragende Leistung und reparierte die YZF-R1M des Superstock 1000 Fahrers. Leider zwang ihn ein verbogener Kupplungsausdrücker dazu, schon nach der Einführungsrunde zum zweiten Rennen wieder in die Box einzukehren. Die Crew um Trautmann leistete abermals fehlerfreie Arbeit und reparierte den Schaden, damit der 20-Jährige zumindest in den letzten Runden noch einmal auf die Strecke fahren und Erfahrungen sammeln konnte.

Zur Vorbereitung auf den Rest der langen Saison reist Team Yamaha MGM in zwei Wochen zur Dunlop-Teststrecke in Merivale im Süden Frankreichs, wo ausgedehnte Testfahrten zur erfolgreichen Weiterentwicklung des in die Superbike*IDM zurückkehrenden Herstellers für noch bessere Voraussetzungen sorgen sollen. Zur dritten Runde der Superbike*IDM fährt das Team rund um Teamchef Michael Galinski danach (3. bis 5. Juni) zurück auf den Lausitzring, wo Max Neukirchner zum Auftakt der Saison bereits den ersten Sieg einfahren konnte.

#66 Florian Alt: Rennen 1 – P3, Rennen 2 – P5
„Allgemein muss man sagen, dass ich an diesem Wochenende viel an meinem Fahrstil gearbeitet habe. Ich habe versucht, die Strecke kennenzulernen, weil ich jahrelang nicht hier war. Dazu konnte ich viel von Max lernen, schließlich fehlt es mir auf dem Motorrad und auf dem Nürburgring noch an Erfahrung. Ich habe aber gut reingefunden, das Team hat eine super Arbeit gemacht und wir haben ein Setup gefunden haben, was gar nicht schlecht war. Heute Morgen im kühlen Warm-Up waren wir richtig schnell, ich war sogar Zweiter. Ich habe mich richtig auf das erste Rennen gefreut. Im ersten Lauf hat es gar nicht so schlecht funktioniert. Sicherlich hatten wir etwas Glück, dass Gines einen Frühstart hatte, allerdings kämpften wir schon im ersten Rennen mit fehlendem Grip am Hinterreifen. Wir haben aber wieder ein Podium geschafft und ich freue mich, erneut einen Pokal mit nach Hause zu bringen. Als die Temperaturen im zweiten Rennen dann hoch waren, stellte es sich als ziemlich schwierig heraus, überhaupt auf Zeiten zu kommen. Deswegen müssen wir einfach sehen, dass wir vorne und hinten einen Reifen finden, der einfach mehr Grip aufbaut und konstanter ist. Ich denke, dann stehen wir wirklich gut da, denn der Grund-Speed vom Team und von mir ist schon halbwegs da. Ich selbst muss noch viele Dinge ertasten, die ich noch nicht kenne, aber bisher funktioniert es wirklich gut.“

#76 Max Neukirchner: Rennen 1 – P2, Rennen 2 – P4
„Ich denke, das ganze Team hat ein sehr, sehr schwieriges Wochenende hinter sich. Wir haben wirklich die ganze Zeit nach Grip gesucht. Am Vormittag lief es immer etwas besser, da waren wir zumindest immer gut unter den ersten Fünf dabei und konnten eine gute Fahrwerksabstimmung herausfinden. Wir haben schnell herausgefunden, dass wir starke Probleme mit dem Grip haben, aber dass der Unterschied vom ersten zum zweiten Rennen so heftig ist, hätten wir nicht erwartet. Im ersten Rennen hatte ich einen super Start, aber ich musste mich mit dem zweiten Platz geschlagen geben, der uns von Gines beschert wurde. Mein Start im zweiten Rennen war auch recht ok. Ich bin in die zweite Kurve jedoch nicht wie im ersten Rennen als Dritter, sondern als Vierter eingebogen, aber konnte von Anfang an nichts ausrichten. Ich war leichte Beute, was an den hohen Asphalttemperaturen lag, durch die ich nur noch hin- und hergerutscht bin und Spinning hatte. Wichtig war, die Punkte für den vierten Platz mitzunehmen. Glücklich sind wir mit diesem Ergebnis nicht wirklich, aber bei den Voraussetzungen, die wir an diesem Wochenende hatten, können wir mit den beiden Ergebnissen letztendlich ganz zufrieden sein.“

#5 Lukas Trautmann: Rennen 1 – DNF, Rennen 2 – DNC
„Wir wussten, dass es schwer werden würde, aber der Kurs war was die Grip-Verhältnisse angeht, noch einmal etwas härter als gedacht. Von Anfang an hatte ich generell ein schlechtes Gefühl zum Vorder- und Hinterrad. Mein Team hat wirklich probiert, alles Mögliche zu machen und ich habe dennoch das Vertrauen nicht wirklich gefunden. Im ersten Rennen bin ich übers Vorderrad gestürzt und im zweiten Rennen ist leider die Kupplung kaputt gegangen. Wir konnten sie aber noch im Laufe des Rennens reparieren und ich bin am Ende noch ein paar Runden rausgefahren. Ich muss sagen, dass wir rund um die Uhr irgendetwas probiert und getestet haben. Leider hat sich nicht wirklich etwas verändert und sobald es ein bisschen wärmer wird, macht das Motorrad, was es will. Das ist etwas, an dem wir und unser neue Reifenlieferant arbeiten müssen. Die Superbike-Fahrer können die Probleme mit der Elektronik noch ein bisschen kompensieren, aber in der Superstock kommt es zu 100 Prozent zum Tragen, weil die Elektronik nicht so fein ist. Wir müssen also schauen, dass wir da auf einen grünen Zweig kommen, weil das für unsere Ergebnisse nicht sehr förderlich ist.“

Michael Galinski, Teamchef:
„Das war wirklich ein äußerst schwieriges Wochenende für uns, mit glücklicherweise einem glücklichen Ausgang. Wir liegen nicht weit hinter der Superbike*IDM Spitze zurück, was für uns eine glückliche Fügung ist. Wir haben viel Arbeit vor uns. Da wir zwei Rennwochenenden hintereinander hatten, konnten wir das nicht aussortieren, was wir eigentlich wollten. Wir werden jetzt mit unserem Reifenpartner auf die Teststrecke nach Merivale fahren und dort in 14 Tagen wirklich ausgiebig testen und Reifenmischungen durchprobieren. Ich hoffe sehr, dass wir damit dann für den nächsten Lauf gewappnet sind, weil wir einfach jetzt die Zeit haben, um einige Sachen auszusortieren, was nach den beiden aufeinanderfolgenden Rennwochenenden leider einfach nicht möglich war.“


Weblink:
www.yamaha-racing.de


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